SQlab.

Ergonomische Fahrradsattel, Griffe und Pedalen - Gesundheit beim Fahrradfahren

SQlab hat sich auf ergonomische Produkte spezialisiert. Die Sättel und Griffe von SQlab gibt es jeweils in verschiedenen Größen; zusammen mit Besonderheiten wie dem Stufensattel und dem active-Konzept, das eine natürliche Beckenbewegung beim Treten ermöglicht, wird so ermüdungsfreies Fahren ohne Schmerzen ermöglicht. Auch die computergestützte Sitzknochenvermessung hilft uns dabei, den für Sie passenden Sattel zu finden.

Ein e-bike Sattel muss passen wie ein paar Schuhe



Tips und Tricks aus dem Hause SQ-Lab

Auf dieser Seite finden Sie einige nützliche Informationen, was Sie tun können, wenn es drückt und zwickt beim Fahrradfahren. Alle Tips und Tricks wurden uns mit freundlicher Unterstützung von SQ-Lab zur Verfügung gestellt.


Tips und Tricks - Knieprobleme Teil 1

Was ist konkret zu tun bei Knieproblemen? Die Knie sind ein kompliziertes aber an sich sehr stabiles Gelenk.

Radfahren ist eine der schonendsten Sportarten für die Knie.

Zunächst ein paar Grundregeln die zu den häufigsten Problemen passen. (Vorsicht, es gibt immer Ausnahmen und der Kunde soll unbedingt auf seinen Körper hören.)

1. Sitzhöhe:

Eine zu tiefe Sitzposition führt meist zu Beschwerden  an der Knievorderseite bzw. an der Kniescheibe hinten.

Eine zu hohe Sitzposition führt selten zu Kniebeschwerden, außer evtl. an der Kniekehle.   Es sollte versucht werden, die maximale Sattelhöhe zu finden.

2. Knielot:

Der Sattelversatz also das Knielot hat wesentlich weniger Einfluß auf die Knie als man meinen würde. Das Knielot von der Kniescheibe sollte  entgegen vieler Ratgeber lieber 2cm - 4cm vor der Pedalachse liegen.

3. Die größte Belastung für die Knie ist das Verdrehen.

Äußerst griffige Plattformpedale sind Gift für die Knie, da hier ganz leicht bereits beim Absteigen vom Rad durch eine Unachtsamkeit die Knie verdreht werden können.

Leichtgängige Klickpedale erlauben diese Drehung bis zu ein paar Grad und wenn die Auslösehärte nicht zu fest ist, clicken sie aus, bevor Schaden am Gelenk entsteht.

Achten Sie auf einen leichtgängigen Clickmechanismus.

Fußrotation:

Im oberen Totpunkt der Tretbewegung möchte sich der Fuß bei den meisten Menschen leicht nach innen drehen. Ein weiterer Vorteil von Clickpedalen, die diese Rotation ermöglichen.

Wir wissen wie schwer es ist den normalen Trekkingkunden von Clickpedalen zu überzeugen. Zumal man ehrlicherweise sagen muss, dass ein erster Umfaller meist bei niedriger Geschwindigkeit normal ist. Wenn es dann doch normale Pedale sein sollen. Dann achten Sie darauf, dass die Oberfläche nicht zu griffig ist, wobei auch hier ein Kompromiß zu finden ist, denn ein Abrutschen vom Pedal kann auch schmerzlich sein.

Wir haben bei unseren Pedalen versucht einen guten Kompromiß zu finden, so sind unsere City Pedale gummiert aber nicht gezackt. Das Trekkingpedal hat abgerundete Ecken.

 


Das Märchen von Varus und Valgus

Bereits die Begriffserklärung ist nicht ganz einfach, Varus war ein römischer Legionär der sich vor ca. 2000 Jahren im Teutoburger Wald eine satte Niederlage gegen die Germanen eingehandelt hat und anscheinend massive O-Beine hatte.  Denn grob gesagt sind mit Varus O-Beine und mit Valgus X-Beine gemeint.  Es kann aber auch der Winkel der Hüfte, der Knie, des Sprunggelenks oder der Zehen gemeint sein.

Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/Abwinklung

 In der Fahrradbranche ist mit V-Keil ein Keil gemeint, auf dem der Vorfuß steht und der wahlweise außen oder innen höher ist. Damit soll die Achse von Hüfte - Knie - Vorfuß auf eine Linie gebracht werden. Die Bestimmung, welche Lösung die Richtige ist, ist äußerst schwierig und lässt sich alleine aus der Beinstellung nicht ableiten. Falsch eingelegte V-Keile können zu Schmerzen an Knie, Hüfte und Sprunggelenk führen und im besten Fall einfach nur Kraft kosten.  

Es gibt viele Statistiken bzgl. der Verteilung der Winkel. Generell sind alle Menschen gewohnt auf ebenen Boden zu gehen. Aus diesem Grund ist die Zahl derer, die einen V-Keil benötigen eher gering.

Somit wäre es aber doch sinnvoll einen Keil der außen höher ist einzulegen, da durch die Verwindung von Pedalachse, Kurbel, Rahmen usw. beim Treten dann erst ein neutraler Winkel entsteht.

Es ist notwendig die Winkel nicht nur statisch sondern auch in der Bewegung zu betrachten. So ändern sich diese massiv wenn die Längs- und Quergewölbe der Füße durch Druck auf das Pedal nachgeben. Somit ist die einfachste und sicherste Lösung mit Einlegesohlen zu arbeiten, die den Fuß unterstützen. Unterstützende Einlegesohlen wirken nur, wenn der Fuß durch die Belastung einknicken würde die Fehlerquelle ist damit äußerst gering.

http://www.sq-lab.com/content/blogcategory/46/269/lang,de/


Tips und Tricks - Knieprobleme Teil 2:

Eine der Grundregeln der Ergonomie gilt natürlich auch für die Knie:

"Keine unnatürliche Haltung einnehmen."

Die meisten Menschen haben von oben betrachtet eine V-Stellung der Füße.

Auf den Pedalen, insbesondere bei Clickpedalen, steht man aber meist mit einer parallelen Fußstellung.

Solange es keine Kniebeschwerden gibt ist dies kein Problem.

Sind bereits alle anderen Tips befolgt worden und stellt sich keine Besserung ein, sollte die Fußstellung auf dem Pedal geändert werden. Bei Clickpedalen muss dazu das Cleat am Schuh verdreht werden. Da es dann meist zur Berührung von Ferse und Rahmen bzw. Kurbel kommt, gibt es die SQlab Pedale mit längerer Achse.

Darüber hinaus macht die längere Achse auch bei sehr großen Schuhen Sinn. Im Umkehrschluß können z.B. Frauen mit kleinen Schuhen und ohne V-Stellung eine kürzere Pedalachse fahren.

Auch der Abstand der Sitzknochen kann in die Wahl der Pedalachslänge (Q-Faktor) mit einbezogen werden.

Bei den Pedalmodellen finden Sie unter Zuordnung eine interessante Tabelle.

http://www.sq-lab.com/content/blogcategory/19/238/lang,de/

 

Von uns gibt es drei Pedalmodelle in jeweils drei Achslängen (short, medium, long)

Unsere Pedale sind Problemlöser die Stückzahlen sind gering aber wir freuen uns über jeden Radfahrer dem wir damit ein Stück Freude am Radfahren wieder geben können.